Analogsignale mit Siemens LOGO!
Mehr als digital Ein/Aus: LOGO!-Analogerweiterungen lesen Sensoren aus und steuern 0-10V-Aktoren an, die Skalierung erfolgt im Programm — ausreichend für temperaturgeführte Pumpensteuerung, Lüfter- oder Klappenansteuerung und Lichtwert-Schaltung.
So funktioniert Analog-I/O im LOGO!-System
Signal einlesen
Ein Analogerweiterungsmodul liest einen Sensor — Temperatur, Lichtwert oder ein 0-10V-Signal — als Rohwert ein.
Skalierung im Programm
Der Rohwert wird über Skalierungs-Funktionsblöcke im FBD-Programm in technische Einheiten umgerechnet.
Ausgang ansteuern
Das Programm berechnet ein 0-10V-Ausgangssignal für einen Lüfter-, Klappen- oder Ventilaktor.
Inbetriebnahme und Test
Die skalierte Reaktion wird mit realen Sensorwerten geprüft und vorab in LOGO! Soft Comfort simuliert.
Was Analog-I/O einem LOGO!-System bringt
Signalarten, ein Modul
Analoge Ein- und Ausgänge nutzen dieselbe Erweiterungsmodul-Familie wie die digitalen I/Os — ein LOGO!-Grundgerät mit Analogerweiterung vereint Sensorik und Aktorsteuerung in einem Programm.
Analoge Erweiterungsmodule
Analogeingänge und -ausgänge werden dem LOGO!-Grundgerät hinzugefügt, ohne auf eine separate SPS-Plattform zu wechseln.
Wertskalierung im FBD
Rohe Sensorwerte werden über Skalierungsblöcke im Programm in reale Größen — Grad, Prozent, Lux — umgerechnet, ohne zusätzliche Hardware.
Temperaturgeführte Pumpensteuerung
Ein Temperatureingang steuert Start/Stopp oder Drehzahl der Pumpe und ersetzt einen einzelnen Thermostat durch programmierbare Logik.
0-10V-Ausgang für Lüfter und Klappen
Ein analoges Ausgangssignal steuert Lüfterdrehzahl oder Klappenstellung proportional statt nur Ein/Aus.
Lichtwert-Eingang
Ein analoger Lichtsensor speist das Programm direkt und ermöglicht Schwellwert- oder Dimmlogik ohne zusätzliche Relais.
Was unsere Ingenieure für Ihr Analog-LOGO!-Projekt leisten
Von der Signalauswahl bis zum getesteten, dokumentierten System.
- Auswahl von Grundgerät und Analogerweiterung passend zur I/O-Anzahl
- FBD-Programm mit Skalierungsblöcken, in Simulation getestet
- Verkabelungs- und Schirmungshinweise für Analogsignale mit niedrigem Pegel
- Schaltschrankmontage auf DIN-Schiene mit klar beschrifteten Klemmen
- Dokumentierte Programmkopie und Anschlussplan bei Übergabe
Häufige Fragen
Was können LOGO!-Analogeingänge und -ausgänge tatsächlich?
Analogerweiterungen lesen kontinuierliche Signale wie Temperatur oder 0-10V-Sensorwerte ein und geben proportionale 0-10V-Signale an Aktoren wie Lüfter oder Ventile aus — das Grundgerät übernimmt die digitalen I/Os, Erweiterungen den Analogbereich.
Wo findet die Wertskalierung statt?
Direkt im LOGO!-Programm über Funktionsblöcke in LOGO! Soft Comfort (FBD) — Rohwerte werden vor der Nutzung durch die Steuerlogik in technische Einheiten wie Grad oder Prozent umgerechnet.
Was ist ein typischer Analog-Anwendungsfall?
Temperaturgeführte Pumpensteuerung, 0-10V-Drehzahlausgang für Lüfter oder Klappen sowie Lichtwert-Eingang für Beleuchtungs- oder Verschattungslogik sind die häufigsten Fälle in kleinen Gewerbe- und Technikraumanlagen.
Welche Verkabelungspraxis ist bei Analogsignalen wichtig?
Analogsignale mit niedrigem Pegel sind störempfindlich — geschirmtes Kabel, Trennung von Leistungsleitungen und ein einseitig geerdeter Schirm gehören zur Standardpraxis für stabile Messwerte.
Wann brauchen wir statt LOGO! eine größere SPS?
Wenn Genauigkeitsanforderungen, Analogkanalzahl oder Steuerungskomplexität über das hinausgehen, was LOGO!-Erweiterungen und FBD-Logik komfortabel leisten, bietet eine vollwertige SPS-Plattform mehr I/O-Dichte und Präzision.
Planen Sie Analog-I/O für ein LOGO!-System?
Nennen Sie uns Ihre Sensoren und Aktoren — unsere Ingenieure bestätigen die passenden Module und den Skalierungsansatz.