SPS & Steuerung

LOGO! oder Relais? Die Verdrahtung entscheidet.

Zwei Relais und ein Zeitschaltglied sind noch immer die günstigste Lösung für eine Lichtschaltung. Sobald Treppenlicht, Dämmerungsschaltung, Bewegungsmelder und Feiertagslogik zusammenspielen müssen, ersetzt ein LOGO!-Modul die Verdrahtung durch ein Programm, das sich in Minuten ändern lässt.

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Wo die Schwelle liegt

Wo die Schwelle liegt

01

Relais zählen

Zwei oder drei unabhängige Zeitrelais oder Schütze sind noch immer günstiger als ein Logikmodul und leichter zu prüfen.

02

Wechselwirkungen erkennen

Sobald die Treppenlichtzeit einem Bewegungsmelder weichen muss oder die Dämmerungsschaltung den Handschalter übersteuert, wird die Verdrahtung zum Hilfsrelais-Dickicht.

03

Änderungsaufwand vergleichen

Eine Relaisverteilung braucht für jede neue Regel neue Verdrahtung; ein LOGO!-Programm braucht einen Laptop und fünf Minuten in LOGO! Soft Comfort.

04

E/A-Budget prüfen

Prüfen, ob die digitalen Ein- und Ausgänge des Basismoduls für die Aufgabe reichen, sonst vor der Entscheidung ein Erweiterungsmodul einplanen.

Was LOGO! wirklich bringt

Was LOGO! wirklich bringt

FBD

Programmieren statt neu verdrahten

Funktionsbausteine in LOGO! Soft Comfort ersetzen stundenlange Schützverdrahtung durch ein Diagramm, das am Bildschirm bearbeitet wird, inklusive Simulation.

Eingebaute Simulation

Die Logik lässt sich in LOGO! Soft Comfort testen, bevor im Schaltschrank ein einziges Kabel angeschlossen wird.

Analoge und digitale E/A

Das Basisgerät verarbeitet digitale Ein- und Ausgänge, unterstützt Analogsignale und lässt sich bei Bedarf um Erweiterungsmodule ergänzen.

Ethernet und Modbus TCP

Die LOGO! 8-Generation bringt Netzwerkanbindung und einen integrierten Webserver für die Fernüberwachung mit.

Ein Modul, viele Aufgaben

Beleuchtung nach Zeit oder Sensor, Pumpen, Bewässerung, Lüftung, Tore und Heizungslogik laufen auf derselben Plattform.

Platz im Schaltschrank gespart

Ein DIN-Schienenmodul ersetzt eine ganze Reihe aus Zeitrelais, Schützen und Hilfsrelais.

Optionen

Wo LOGO! an seine Grenzen stößt

Für wenige Schaltpunkte bleiben Relais die richtige Wahl; für ein Haus voller Automatisierungspunkte ist KNX die bessere Plattform.

  • Vorhandenen Platz auf der DIN-Schiene gemessen
  • Anzahl zusammenwirkender Zeitrelais gezählt
  • Nachrüstung oder neuer Schaltschrank entschieden
  • Bedarf an Ethernet oder Modbus TCP geklärt
  • Programmierzeit für den Elektriker eingeplant
FAQ

Häufige Fragen

Lohnt sich LOGO! für eine einzelne Treppenlichtschaltung?

Nein – ein einzelnes Zeitrelais ist günstiger und schneller zu reparieren. LOGO! lohnt sich erst, wenn dieses Zeitrelais mit Bewegungsmeldern, Dämmerungsschaltern oder Handübersteuerung zusammenspielen muss.

Lässt sich ein bestehender Schaltschrank ohne komplette Neuverdrahtung auf LOGO! umstellen?

Auf der Steuerungsseite oft ja: vorhandene Schalter, Sensoren und Schütze werden an die Ein- und Ausgänge des Moduls angeschlossen, und die Logik, die vorher in der Verdrahtung steckte, wandert ins Programm.

Was müssen Elektriker für LOGO! lernen?

Der wichtigste Schritt ist der Wechsel vom Verdrahten der Logik zum Programmieren: Funktionsbausteine in LOGO! Soft Comfort, einfache Simulation und das Lesen eines Funktionsplans statt eines Stromlaufplans.

Unterstützt LOGO! Netzwerksteuerung?

Die LOGO! 8-Generation bringt Ethernet und Modbus TCP mit integriertem Webserver mit, sodass Fernüberwachung und Integration in andere Systeme möglich sind.

Wann sollte ich statt LOGO! auf KNX setzen?

LOGO! eignet sich für einen klar abgegrenzten Aufgabenbereich wie Beleuchtung, Pumpen oder Tore. Für ein ganzes Haus mit vielen Automatisierungspunkten über mehrere Räume ist KNX die passendere Plattform.

Nicht sicher, auf welcher Seite der Schwelle Sie stehen?

Nennen Sie uns Ihre Relaisanzahl – wir sagen ehrlich, ob sich der Umstieg auf LOGO! lohnt.

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