Paradox-Integration im Schaltschrankbau
Paradox SP-, MG- und EVO-Zentralen sauber in den Schaltschrankbau einbinden: Zonen-, PGM- und Bedienteil-Verkabelung, dokumentiert und nach IEC 61439 ausgeführt.
Von der Zentralenwahl bis zur Übergabe
Architekturprüfung
Wir wählen die Zentrale — SP, MG oder die modulare EVO-Reihe — passend zu Projektgröße und der Frage, ob reine Verkabelung oder Hybridbetrieb mit Magellan-Funk sinnvoll ist.
Zonen- und PGM-Planung
Verkabelte Zonen erhalten sternförmige, zonenweise beschriftete Leitungen; PGM-Ausgänge für Relais, Tore oder Beleuchtung laufen von Anfang an auf getrennten, dokumentierten Stromkreisen.
Bedienteil- und Erweiterungseinbindung
LED/LCD-Bedienteile, TM70/TM50-Touchscreens und Zonenerweiterungsmodule werden am Zentralenbus verkabelt, mit klarer Leitungsführung im Gehäuse.
Gehäusebau und Übergabe
Zentrale, Notstromversorgung und Klemmenanordnung folgen der IEC 61439-Praxis; die Zonen-, Code-, Timer- und PGM-Programmierung erledigt der Errichter vor Übergabe über Bedienteil oder BabyWare.
Für die Praxis im Schaltschrankbau, nicht nur das Datenblatt
Gehäusepraxis ab dem ersten Kabel
Aufbau, PGM-Trennung und Platzierung der Notstromversorgung folgen der IEC 61439-Praxis — der fertige Schrank besteht die Abnahme ohne Nacharbeit.
SP-, MG- und EVO-Reihe
Verkabelte und Hybrid-Zentralen; die modulare EVO-Architektur eignet sich für mittlere bis größere Anlagen.
Zonenerweiterungsmodule
Zusätzliche verkabelte Zonen ohne erneute Verkabelung zur Zentrale — nützlich, wenn ein Projekt über die Basis-Zonenzahl hinauswächst.
Magellan-Funkerweiterung
Paradox' eigene Funksensorlinie deckt Zonen ab, wo Kabelverlegung unpraktisch ist, ohne auf einen verkabelten Grundstock zu verzichten.
PGM-Ausgangsverkabelung
Programmierbare Ausgänge für Relais, Tore und Beleuchtung werden auf getrennten, dokumentierten Stromkreisen von den Alarmzonen verkabelt.
TM70/TM50 und Bedienteilbus
Touchscreen- und LED/LCD-Bedienteile am Zentralenbus, positioniert für die tägliche Scharf-/Unscharfschaltung durch den Endkunden.
Leistungsumfang der Integration
Ein klar abgegrenzter Umfang für Schaltschrankbauer, die Paradox in ein Projekt einbinden — von der Zentralenwahl bis zur Übergabe.
- Dimensionierung von Zentrale und Erweiterungen
- Zonenverkabelung beschriftet und geprüft
- PGM-Ausgänge auf getrennten, dokumentierten Stromkreisen
- Bedienteil-/Touchscreen-Busverkabelung (TM70/TM50 oder LED/LCD)
- Gehäuseaufbau nach IEC 61439-Praxis
Häufige Fragen
Kann der Endkunde Zonen oder Codes selbst umprogrammieren?
Nein. Die Konfiguration von Zonen, Codes, Timern und PGM-Logik ist Sache des Errichters, über Bedienteil oder Paradox' BabyWare-Software — sie wird dem Endkunden nicht als Selbstbedienungsoption übergeben.
Funktioniert die Insite-Gold-App sofort?
Nein. Insite Gold benötigt ein IP-Modul (z. B. IP150) oder ein GSM-/Mobilfunkmodul an der Zentrale; ohne ein solches Modul hat die App keine Verbindung.
Was unterscheidet verkabelte Zonen von Magellan?
Verkabelte Zonen laufen sternförmig zur Zentrale. Magellan ist Paradox' Funksensorlinie zur Zonenerweiterung bei Hybridanlagen, wo Verkabelung unpraktisch ist.
Welche Zentralenreihe passt zu unserem Projekt — SP, MG oder EVO?
Das hängt von Größe und Struktur ab: Die modulare EVO-Architektur wird häufig bei mittleren und größeren Objekten eingesetzt, SP und MG decken ein breiteres Spektrum an verkabelten und Hybridanlagen ab. Wir dimensionieren das anhand Ihrer Zonenzahl und Gebäudestruktur.
Sind Paradox-Zentralen zertifiziert?
Viele Paradox-Zentralen und -Module sind nach EN 50131 zertifiziert. Die konkrete Zertifizierungsstufe für das gewählte Modell klären wir vor der Ausschreibung mit Ihnen ab.
Paradox in Ihren Schaltschrankbau einbinden?
Sprechen Sie mit unseren Ingenieuren über Zentralenwahl, Zonen-/PGM-Verkabelung und Gehäuseaufbau, bevor Sie sich auf ein Leistungsverzeichnis festlegen.